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Skifahren auf der “Ploe” 2007

Den diesjährigen Bericht vom Skilager möchte ich diesmal mit dem Gruppenbild beginnen. Dies waren also die Schülerinnen, Schüler und Betreuer, die in der Hoffnung auf Schnee und Skifahren nach Südtirol aufgebrochen waren.Am 13. Januar 2007, einem Sonnabend, konnten wir nicht wie sonst ausschlafen. Schon
06:30 Uhr war das Treffen an der Schule angesetzt, um 07:00 Uhr sollte es losgehen. Alle waren pünktlich und so starteten wir zur Tagfahrt nach Bressanone (Brixen). Mit den entsprechenden Pausen dazwischen wurde es langsam dämmrig, als wir durch Brixen fuhren. Unsere Pension, der „Kompatscherhof“ allerdings befand sich in Lüsen/Flitt. Der Weg dahin erwies sich als überaus lang, kurvenreich und steil. Sogar unserem Busfahrer trieb es die Schweißperlen auf die Stirn. Schlussendlich erreichten wir unsere Pension und bezogen nach einigem Hin- und Her die Zimmer. Die Wirtsleute erwiesen sich als überaus streng, pedantisch und intolerant. Nun – wir haben uns damit abgefunden und gingen eventuell vorprogrammiertem Ärger aus dem Weg. Die Hauptsache, das Skifahren, fand nun mal auf den Pisten und nicht in der Pension statt.
Morgens gab es ab 07:45 Uhr Frühstück, den Skibus erwarteten wir eine Stunde später.

Die Fahrt zum Skigebiet dauerte ca. 30 Minuten.
Leider machte sich der Schneemangel auch auf der „Plose“ bemerkbar. Gegenüber dem Vorjahr konnten wir nur etwa die Hälfte der sonst vorhandenen Pisten befahren und neben den Strecken lag kaum ein Krümel Schnee. Trotzdem gaben sich die Arbeiter die größte Mühe und richteten des nachts die Pisten immer wieder ordentlich her.

In bewährter Weise haben sich Herr Schönfeld und Herr Massi um die Anfängergruppe bemüht und gekümmert. Frau Konnopka, Herr Illgen und Herr Runge nahmen sich der Fortgeschrittenen an. Herr John und Tim Körner hatten die Aufgabe, unsere „Könner“ zielgerichtet auf die alpinen Wettkämpfe „Jugend trainiert für Olympia“ vorzubereiten. Meine Aufgabe war wieder die allgemeine Organisation und die bildliche Dokumentation der Skigruppen während ihrer Übungsstunden.
Jeden Tag nahmen wir im Skigebiet ein warmes Mittagessen ein.
Wettermäßig hatten wir Glück, 4 Tage Sonnenschein und blauer Himmel.
Nur am letzten Tag zogen Wolken durch das Skigebiet. Manchmal so dick, dass man keine 10 Meter weit sehen konnte. Über den Wolken pfiff ein frostiger Wind, unter den Wolken war es dagegen recht angenehm. Von dem zur gleichen Zeit in Deutschland wütenden Orkan „Kyrill“ bekamen wir gar nichts ab, nur per SMS oder Anruf drangen Einzelheiten zu uns durch.
16:30 Uhr stand täglich an der Talstation unser Skibus zur Abfahrt bereit.

Aus Tradition starten wir am vorletzten Skitag einen Riesenslalom. Für die Organisation, Vorbereitung und Durchführung zeichnet Herr John verantwortlich. In diesem Jahr war es wohl der bisher perfekteste Riesenslalom geworden. Von Profis (Skilehrer) mit richtigen Toren abgesteckt, mit Startnummern für alle Teilnehmer und einer professionellen Zeitmessanlage ausgestattet, bot der Kurs alles was man sich wünschen konnte. Es ist schon prickelnd, beim Start wie ein echter Rennläufer die Zeitmessanlage auszulösen und am Ziel durch eine Lichtschranke zu fahren. Alle, von unseren Anfängern bis zu den Könnern absolvierten die Strecke ohne Torfehler und ohne Sturz. Kompliment !
Am Abend des letzten Skitages, nach dem Packen der Taschen, fand am Lagerfeuer bereits die Siegerehrung statt. Die ersten 3 Plätze der einzelnen Gruppen, getrennt nach Mädchen und Jungen, erhielten Urkunden und kleine süße Preise.

An dieser Stelle möchte ich dem Förderverein der Schule ( und damit natürlich allen Mitgliedern desselben ) ein großes Dankeschön aussprechen. Er übernahm die Kosten für die Rennstrecke und die süßen Preise.
Die Rückfahrt am 19. Januar nach Klingenberg verlief absolut reibungslos. Gegen 17:30 Uhr erreichten wir alle wohlbehalten und ohne Verletzungen die Buswendeschleife an der Mittelschule Klingenberg, wo bereits die von unterwegs informierten Eltern auf ihre Kinder warteten.
Ganz besonders bedanken möchte ich mich, sicher auch im Namen meiner Kollegen und aller Kinder, bei Frau Konnopka, Herrn John, Herrn Massi und Herrn Illgen. Sie haben ihren Urlaub und ihr Geld für dieses Skilager verwendet, damit genügend Betreuer zur Verfügung stehen, die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Dies ist eine unschätzbare Hilfe für uns. Danke !

Eins ist sicher - 2008 wird es wieder ein Skilager geben. Wo es stattfinden wird, das steht allerdings noch nicht fest.

D. Kripahle

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