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Erlebnisberichten von unseren Englandreisen:

 Reisebericht 2002

Fotos

Reisebericht 2006

Reisebericht 2008

                   Englandfahrt 2004

Man glaubt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Gerade waren wir mit Schülern der 8. und 9. Klassen in England und schon .....

In diesem Jahr fand unsere Studienfahrt nach England statt vom 2.Mai bis zum 8.Mai.

Wir hatten sie wieder sehr gut vorbereitet, wie jedes Mal und obwohl mit dem Bus und den Fahrern einiges nicht so war, wie bisher, hat auch diese Reise unseren Schülern sehr gut gefallen.

Wir baten, wie immer, Schüler um ihre persönlichen Eindrücke von dieser Fahrt.

Lassen wir sie zu Wort kommen. Denise schreibt:

„Dieses Jahr war es endlich wieder so weit! Die Englandfahrt, die aller zwei Jahre bei uns an der MS Klingenberg stattfindet, sollte beginnen. Am 2.Mai gegen 18:00 Uhr rollten wir mit unserem Bus von der Mittelschule Klingenberg ab und fuhren in Richtung England. An viel Schlaf war während unserer Fahrt durch Deutschland, Belgien und Frankreich natürlich nicht zu denken. Doch wir alle waren hellwach, als wir am nächsten Morgen gegen 8:00 Uhr den Fährhafen von Calais erreichten. Und dann ging es auch schon auf die Fähre. Nach über einer Stunde ruhiger Fahrt – die See hatte Mitleid mit uns – erstreckten sich die Kreidefelsen von Dover vor uns. Für die meisten war es das erste Mal, dass sie England sahen, das für die nächsten Tage unsere neue Heimat sein sollte. Als wir von der Fähre runter waren, ging es auch gleich in Richtung Hastings, wo die Schmugglerhöhlen unser erstes Ziel waren.

Vor den Schmugglerhöhlen in Hastings


Bevor die Höhlen öffneten, hatten wir noch etwas Freizeit, was für einige bedeutete, die ersten englischen Kontakte an einem Imbissstand zu knüpfen. Dies klappte wider Erwarten recht gut. Nach der Besichtigung der Schmugglerhöhlen, die sehr beeindruckend waren, schauten wir uns noch etwas in Hastings um, in dem ein Mayday Festival, eine Art Frühlingsfest, tobte.

Seltsame Gestalten liefen uns da über den Weg. Alle waren irgendwie grün gekleidet und angemalt. Dann ging die Fahrt weiter nach Brighton, wo wir den berühmten Royal Pavillon
besichtigten, einen Palast, der – seltsam für den Norden – in einem asiatischen Stil erbaut war.
Dann ging die Fahrt weiter nach Bournemouth, wo wir unsere Gastfamilien kennen lernen sollten. Dies klappte auf Anhieb, so dass wir innerhalb einer halben Stunde auf unsere „Eltern“ verteilt waren. Den Rest des Abends verbrachten wir bei unseren netten Gastfamilien, die sicher schon viel Erfahrung mit solchen „Neulingen“ hatten, wie wir es waren. Jedenfalls hatte wir den Eindruck und wir verstanden sie gut – und sie uns auch.

Am nächsten Morgen hieß es schon wieder zeitig raus, denn wir wollten den Tag in London verbringen. Zuerst machten wir eine Stadtrundfahrt vorbei am Big Ben, dem Piccadilly Circus, dem Trafalgar Square  und all den anderen Sehenswürdigkeiten, die London zu bieten hat: dem Parlament, dem Tower, natürlich der Tower Bridge u.v.a mehr.

Danach besuchten wir „Madame Toussaud’s“, wo wir all den Stars (als Wachsfiguren) hautnah sein konnten. Am Nachmittag hatten wir dann noch Zeit, durch die berühmteste Einkaufstrasse, die Oxford Street, zu bummeln. Gegen halb 10 Uhr abends waren wir dann wieder bei unseren Familien. Den Mittwochvormittag verbrachten wir in den Römischen Bädern von Bath, die sehr interessant waren.

Am Nachmittag besichtigten wir die wunderschöne Kathedrale von Salisbury, nachdem wir Stonehenge leider nur durch die Zäune gesehen hatten. ( Der Regen hatte die Wege aufgeweicht, sodass wir es vorzogen, nicht hinein zu gehen – und schon gar nicht für den vollen Eintrittspreis!) Der Abend war damit verplant, dass wir uns an ein paar Bänken in der Nähe eines Parks trafen.

Am Donnerstag sind wir in den New Forest gefahren. Dort haben wir uns das Nationale Motormuseum angesehen, was sehr interessant war, den gepflegten Park bewundert, sind mit einer Monorail über das gesamte Anwesen gefahren und haben uns ein Herrenhaus angesehen. Hier konnten wir mit dem Personal sprechen, das in Dienerkleidung bereitwillig Auskunft gab über das Leben in diesem Herrenhaus.. Später hatten wir Freizeit in Bournemouth und hatten genug Zeit, den Pier zu besichtigen und durch die Geschäfte der Einkaufsmeile von Bournemouth zu schlendern.

Anschließend sind wir noch in ein riesiges Einkaufszentrum gefahren, dem Sainsbury’s,  (einfach geil!!!) um die Verpflegung für die Heimreise am nächsten Tag zu kaufen. Und dann ging es endlich zu den Familien, die schon mit dem Abendbrot auf uns warteten. Danach war Kofferpacken angesagt, denn am nächsten Morgen hieß es schon: „Time to say good bye“.Wir verabschiedeten uns schweren Herzens von unseren Gasteltern und dann fuhr der Bus auch schon los in Richtung Heimat.  Die nächste Station war Portsmouth. Das ist die Stadt in den England, die den Marinehafen der Royal Navy beherbergt und noch etwas weitaus Besseren, das Flaggschiff des größten Seehelden Englands, Admiral Nelsons. Dieses Flaggschiff haben wir besichtigt. Es war phantastisch! Wenn man sich vorstellt, dass das ein Kriegsschiff war...Sagenhaft! Danach fuhren wir eine ganze Weile an der Küste entlang, bis wir nicht weit von Beachy Head einen Strand an den Klippen besuchten. Dort bot sich ein wunderschöner Blick über das Meer

Doch schon ging es weiter. Eigentlich wollten wir ein Stopp in Arundel einlegen, einem mittelalterlichen Städtchen, doch unsere Busfahrer wollten es anders. Sie hielten in einem andern Städtchen, Rye. Leider hatten wir hier keine Zeit, uns dieses Städtchen anzusehen, denn es ging nach einem kurzen Stopp weiter in Richtung Fähre.

Noch ein Blick auf die Kreidefelsen, dann wurde es auch schon dunkel und England lag hinter uns. Von der Fähre herunter fuhren wir die ganze Nacht mit einigen kurzen Zwischenstopps.

Nach einer kurzen Rast in Eisenach ging es dann zielstrebig in Richtung Heimat. Um 10:30 Uhr fuhr unser Bus auf den Buswendeplatz in Klingenberg und fast jeder freute sich, wieder zu Hause zu sein. Auch wenn das Wetter ganz schön durchwachsen war und wir ein paar kleine Pannen hatten, war es doch eine schöne Fahrt und wir hoffen, dass es in zwei Jahren wieder eine solche Fahrt geben wird für die nächsten 8. und 9. Klassen.
Denise Lehmann“

Sicher wird es eine neue Fahrt in zwei Jahren geben, wenn es uns gestattet wird.Bei all den Problemen, die wir mit dem Bus und den Busfahrern hatten, ist es doch sehr schön für die Schüler, auf diese Weise zu erfahren, dass das, was sie im Englischunterricht lernen, für sie nützlich ist, um andere Menschen zu verstehen und sich verständigen zu können.

H.Schubert
AG Foto/Chronikder Mittelschule Klingenberg