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Bericht Englandfahrt 2006
Wir, einige Schüler der 8. bis 10. Klasse der MS Klingenberg, nahmen an der Englandfahrt teil, die von 17. bis 23. September stattfand. Frisc h und munter ging es am Abend des 17. in Klingenberg los. Mit dem Doppelstockbus ging es quer durch Deutschland, Belgien und die Niederlande nach Frankreich zum Hafen von Calais. Mehr oder weniger ausgeschlafen und trotz 1 Stunde Wartezeit betraten wir die Fähre. Und das „Abenteuer England“ konnte beginnen. Als wir mit dem Bus von der Fähre fuhren, bekamen wir zum ersten mal die schöne englische Landschaft zu Gesicht: die Kreidefelsen von Dover, unser erster Eindruck von England. Während der Fahrt nach Canterbury wurde manchem angst und bange, weil er dachte, dass der Bus auf der verkehrten Straßenseite fuhr. Daran gewöhnten wir uns aber ganz schnell. In Canterbury angekommen, besichtigten wir die mächtige Kathedrale. Nach etwas Freizeit in der Stadt fuhren wir mit dem Bus weiter nach Hastings. Am alten Fischmarkt wurden wir von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Die Häuser der Familien waren „very english“, das Essen passabel und besser als sein Ruf. Die Gastfamilien gaben sich viel Mühe, sich unserem Sprachniveau anzupassen und so kam eine Verständigung eigentlich gut zu Stande. Nach der ersten Nacht in englischen Betten besuchten wir am zweiten Tag die Hauptstadt: LONDON. Während einer Rundfahrt mit dem Bus bekamen wir viele Eindrücke von der Megastadt und sahen viele Sehenswürdigkeiten wie Big Ben; Buckingham Palace oder den Tower.
Am dritten Tag besuchten wir Schönheiten der Natur. Wir besichtigten die wildromantischen Klippen an der Südküste, mit ihren Leuchttürmen, den Kreidefelsen und der frischen Seeluft. Auch Brighton, die größte Stadt im Süden, konnten wir an diesem Tag besichtigen. Nach dem Royal Pavillon, einem Palast im chinesischen Stil, hatten wir Freizeit und konnten zum Beispiel den Pier, eine riesige Vergnügungsmeile auf Stelzen im Meer, besuchen. Der darauffolgende Tag gehörte nochmals London.
Zuerst besuchten wir den Nullmeridian in Greenwich, wo wir mit einem Bein auf der Westhalbkugel, mit dem anderen auf der Osthalbkugel stehen konnten. Danach machten wir eine Bootsrundfahrt auf der Themse. Am leider schon letzten Tag trennten wir uns früh von den Gastfamilien und mussten erst mal mit dem britischen Wetter vergnügen. Während der Tage in London und Brighton hatten wir strahlenden Sonnenschein, in Hastings aber regnete es Bindfäden. Wir besuchten die Schmugglerhölen und könnten uns noch ein wenig in unserer „Heimatstadt“ umsehen, bevor wir diese gegen halb drei englischer Zeit hinter uns ließen und uns auf den Weg nach Dover machten. Zum Abschluss besuchten wir das „Dover Castle“ und fuhren dann an Bord der Fähre. In Frankreich ging es dann wieder Richtung Heimat. Am Samstag, den 23. September, kamen wir gegen Mittag glücklich aber ziemlich erschöpft wieder in Klingenberg an.
Stefan Fründt, Franz Pretzsch; Klasse 10a |